Fondue zu Weihnachten

Fondue zu Weihnachten

Fondue ist ein besonder beliebtes Rezept zur Weihnachtszeit und auch zu Silvester. Zu diesen Feiertagen und Gelegenheiten wird es in vielen Familien und fröhlichen Runden besonders gerne gegessen. Bei Fondue handelt es sich um eine Zubereitungsart, bei dem Fleisch, Gemüse und andere Nahrungsmittel in kleine Stücke geschnitten werden, und dann in warme Flüssigkeit getaucht werden. Man unterscheidet in der Regel zwischen Fondue mit Öl oder Brühe und Fondue mit Käse.

Die gewünschten Nahrungsmittel werden in mundgerechte Stücke geschnitten und in Schüsseln angerichtet und die gewünschte Flüssigkeit wird in einen Fonduetopf gegeben, erhitzt und während der Dauer des Essens heiß gehalten. Dies geschieht, indem der Topf entweder elektrisch beheizt wird, oder, wie es früher meist der Fall war, mit Teelichtern heiß gehalten wird. In die Flüssigkeit werden die Nahrungsmittelstückchen mit Hilfe von Spießen oder Stäbchen gehalten und entweder, wenn es sich um Fett oder Brühe handelt, darin gegart, oder, wenn es sich um Käse handelt, damit überzogen, um dann gegessen zu werden.

Das Käsefondue ist die älteste bekannte Variante dieses Gerichtes. Eine Mischung aus Käse und Weißwein wird erhitzt, meist wird als Bindemittel noch Stärke hinzugegeben. Fertig gegarte Kartoffeln oder Brot werden in diese Mischung gehalten, mit dem flüssigen Käse überzogen und dann gegessen. Je nach Käsesorte variiert natürlich der Geschmack des Fondues. Beim Käsefondue handelt es sich um eine Schweizer Spezialität, die aber inzwischen auch in vielen anderen Ländern sehr beliebt ist.

Eine andere Variante ist das Fondue mit Fett oder Brühe. Beide Flüssigkeiten müssen sehr heiß gehalten werden, da Fleisch oder Gemüse darin gegart werden. Darüber hinaus gibt es auch Wein- und Schokoladenfondue, wobei letzteres vor allem mit Obst gegessen wird. Fondue ist zu Feiertagen vor allem deshalb so beliebt, weil es sich für eine gesellige Runde ganz besonders eignet und das Essen sich somit über eine sehr lange Zeit hinziehen kann. Zudem sind aufgrund der Vielzahl der möglichen Zutaten der Fantasie keine Grenzen gesetzt und jeder Teilnehmer kann sich sein ganz persönliches Essen selber zusammenstellen.

Ein klassisches Fett-Fondue beinhaltet vor allem verschiedene Sorten Fleisch, die im Fett gegart werden. Besonders geeignet sind hier Rind oder Geflügel, die vorher auch mariniert werden können. Mit Remoulade, Kräuterbutter oder verschiedenen Dips können die fertig gegarten Fleischstücke dann verspeist werden. Meist wird auch Gemüse gereicht, Champignos, Paprika oder Zuccini eignen sich sehr gut. Auch fertig vorbereitete Hackbällchen können im Fett gegart werden. Meist werden Baguette oder Salate dazu gereicht.

Wenn man sich für ein Käsefondue entscheidet, muss man sich zunächst überlegen, welche Käsesorten verwendet werden. Bei einem relativ klassischen Schweizer Rezept werden 400 Gramm Greyerzer und 200 Gramm Emmentaler mit 300 Millilitern Weißwein und vier Esslöffeln Speisestärke geschmolzen. Diese Mischung kann mit etwas Zitronensaft, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt werden und schmeckt köstlich zusammen mit Weißbrotwürfeln. Bei einer bayrischen Variante wird der Emmentaler zusammen mit Bier verwendet.

Das Entscheidende am Fondue ist, dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Auch exotische Gewürze wie Curry können bei einem Käsefondue verwendet werden. Bei einem Fett-Fondue kann man auch asiatische Teigtaschen zubereiten und im heißen Fett garen, und auch Fisch kann verwendet werden. Die unendliche Abwechslung und das gesellige Zusammensein machen das Fondue so beliebt.