Koch

Der Berufsalltag eines Kochs kann in Bezug auf die Arbeitszeiten sehr unterschiedlich aussehen, je nachdem, ob der Koch – oder natürlich die Köchin – in einer Kantine, in einem Restaurant, in einem Hotel oder auf einem Schiff arbeitet. Voraussetzung ist der Abschluss der anerkannten dreijährigen Kochausbildung.

Die Kochausbildung ist heutzutage sehr beliebt und angesehen, da der Beruf der Köche durch eine Vielzahl an TV-Kochshows und TV-Dinners wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt ist. Für Köche gibt es sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene verschiedene Einsatzmöglichkeiten und auch genügend offene Stellen.

Die Ausbildung findet sowohl in einem Betrieb als auch an der Berufsschule statt und ist eine staatlich anerkannte Berufsausbildung mit praktischer und theoretischer Abschlussprüfung. Sie beinhaltet unterschiedliche Teilbereiche, denn neben dem tatsächlichen Kochen gehört zu diesem Beruf auch die Organisation in der Küche, das Erstellen von Menüs, das Lagern von Lebensmitteln und oft auch das Einkaufen. Gleichermaßen gehören zu den 22 in der Ausbildungsverordnung des Berufsbildungsgesetzes festgehaltenen Themen neben der Zubereitung von Speisen außerdem: Küchen- und Servicebereich, Umweltschutz, Umgang mit Gästen, Beratung und Verkauf, Hygiene sowie Büroorganisation und -kommunikation.

Neben der abgeschlossenen Berufsausbildung braucht ein guter Koch aber noch weitere Voraussetzungen, wie zum Beispiel ein gewisses Talent dafür zu wissen, was den Leuten schmeckt. Die Gerichte müssen auch schmecken, ohne „abgeschmeckt“ zu werden. Und: Das Auge isst mit! Also sollten die Speisen ansprechend angerichtet und dekoriert werden. Der Koch muss außerdem bereit sein, oft lange Stunden, an Wochenenden und auch nachts zu arbeiten.

Der Arbeitsplatz kann sowohl in einem Gastronomiebetrieb sein, als auch in einem Krankenhaus, in der Lebensmittelherstellung großer Konzerne oder sogar im Fernsehen. Ein kompetenter Koch ist mitunter nicht nur in der Küche die wichtigste Person, sondern im gesamten Gastronomiebetrieb, denn mit ihm steht und fällt der Ruf eines Betriebs. So steigt der Koch auch oft auf zum Restaurant-Inhaber oder gar Hoteldirektor und Sterne-Koch. Die beste Belohnung sind allemal zufriedene Gäste.