Was muss ein Herd alles können?

Was muss ein Herd alles können?

Wenn es um die wichtigsten Küchengeräte geht, dann gehört ein Herd unbedingt dazu.Ohne ihn entfiele vielfach das Zubereiten warmer Speisen, letztlich müsste man sie kalt verzehren, für die überwiegende Mehrzahl der Menschen eine nicht hinnehmbare Vorstellung. Vielmehr sehen sie einen Herd als Herzstück einer jeden Küche. Beim Kauf einer Einbauküche wird er meist direkt mitgeliefert.

Es ist jedoch auch möglich, sich einen separaten, freistehenden Küchenherd anzuschaffen.Die Auswahl ist mitunter eine schwierige Frage. Grundsätzlich stehen vier Herdarten jeweils mit einem integrierten Backofen zur Verfügung. Dazu zählen der konventionelle Elektro-, der Glaskeramik- (Ceran-Kochfeld), der Induktions- und der Gasherd. Alle glänzen beim Händler oder Prospekt vorzüglich. Jeder hat einige Vor- und Nachteile beim Kochen, die jeder Nutzer zudem individuell als sein Kocherlebnis wahrnehmen wird. Bei den Herdarten gibt es Unterschiede hinsichtlich der Funktionsweise, Kosten, und des Energiebedarfs.

Der konventionelle Elektroherd verfügt standardmäßig über bis zu vier Kochplatten unterschiedlicher Größe aus Eisen oder Stahl. Die wohl bekannteste Herdart ist preiswert in der Anschaffung. Da Wärmeverluste nicht generell zu vermeiden sind, ist die Energieeffizienz nicht optimal. Mit einigen Tricks, beispielsweise rechtzeitiges Abschalten und Restplattenwärme nutzen, kann man die Effizienz durchaus steigern.

Bei einem Herd mit Cerankochfeld oder einem Induktionsherd liegt der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent niedriger. Das ist auch ein wesentlicher Grund dafür, dass sich in vielen modernen Küchen bereits Kochfelder aus Glaskeramik befinden. Eine interessante Technologie bietet ein Induktionsherd mit Glaskeramikplatte. Hier wird die Hitze durch eine stromdurchflossene Induktionsspule erzeugt. Der Vorteil ist, dass man sich am eingeschalteten Herd nicht mehr die Finger verbrennen kann (die Kochfläche bleibt kalt), da nur der Topf mit dem Gargut heiß wird. Allerdings muss man sich spezielles induktionsgeeignetes Kochgeschirr anschaffen.

Gasherde haben den Vorteil der direkten Hitzeregulierung. Man muss nur den Gashahn zudrehen. Daher werden sie oft in Großküchen verwendet. Doch auch viele Hobby-Köche schwören auf das Kochen mit Gas. Die Nutzung des Backofens verlangt etwas Erfahrung.

Was muss ein guter Herd leisten?

Ein neues Gerät sollte mehrere Heizarten unterstützen. Zum Funktionsumfang gehören Schnellaufheizung, Grill, Heißluft, Bio-Garen oder Dampfunterstützung auch im Intervall. Einige hochwertige Kochherde bieten eine Reihe von Automatikprogrammen an. Das erleichtert Kochanfängern die Zubereitung. Beim Backofenvolumen gibt es unterschiedliche Größen. Die Breite kann je nach Einbau- oder Standgerät variieren. Bei der Höhe stehen eigentlich nur zwei Maße zur Verfügung. Selbstverständlich sind auch Sonderanfertigungen möglich.Wer sich nicht für ein All-Inklusiv-Gerät entscheiden kann, hat die Möglichkeit, separate Kochfelder und einen einzelnen Backofen zu wählen.