Wie macht man einen Gänsebraten?

Wie macht man einen Gänsebraten?

Ein Gänsebraten gehört zu den beliebtesten Festessen überhaupt, vor allem in der Weihnachtszeit. Ein guter Gänsebraten sollte saftig und geschmacksintensiv sein. Die Zubereitung erfordert zwar Geduld, mit einem guten Rezept ist es jedoch auch möglich, einen köstlichen Gänsebraten zuzubereiten, ohne ein Meisterkoch zu sein. Der Braten erfreut sich deshalb so großer Beliebtheit, weil er viel Fleisch bietet und so von einer größeren Runde gemeinsam verspeist werden kann.

Herzhafte Beilagen, wie sie sich in der Winterzeit empfehlen, passen hervorragend zu Gänsebraten, somit kann ein köstliches Wintermenü zubereitet werden. Optimalerweise bereitet man einen Gänsebraten in einem Gänsebräter zu, einer flachen Ofenform die genug Platz für einen großen Braten bietet und verschlossen werden kann, damit das Fleisch nicht austrocknet.

Ein Gänsebraten wird häufig mit Obst oder auch mit Trockenobst gefüllt, gerne auch mit eingelegtem Trockenobst. Bei einem beliebten Rezept werden etwa 400 g Trockenobst, z.B. Trockenpflaumen in Calvados und Apfelsaft eingelegt (insgesamt etwa 200 ml Flüssigkeit). Die Mischung lässt man etwa zwei Stunden ziehen. Das Trockenobst wird dann noch mit kleingeschnittenen frischen Äpfeln und Birnen gemischt und dann als Füllung für die Gans verwendet.

Nachdem die Gans von innen gewürzt und gefüllt wurde, wird sie zugenäht und für mehrere Stunden gebraten, während sie immer wieder mit Flüssigkeit übergossen wird. So bekommt man, dank der Füllung, einen köstlichen und saftigen Gänsebraten.

Eine andere Möglichkeit, die Gans zu füllen und ein noch herzhafteres Ergebnis zu bekommen besteht darin, etwa 300 g Backpflaumen und zwei Äpfel mit 100g gewürfeltem Speck und etwas Schwarzbrot zu mischen und für die Füllung zu verwenden. Wer die Gans zusätzlich zum Bratenfond, mit dem sie während des Bratens begossen werden sollte, noch einpinseln möchte, kann dafür gut eine Mischung aus Bier und Honig verwenden. Getrocknetes und geriebenes Schwarzbrot oder Weißbrot wird der Füllung ebenfalls gerne hinzugegeben. Auch Zwiebeln und Kartoffeln können für die Füllung verwendet werden.

Als Gewürze zum einreiben der Gans, vor allem auch von innen, bieten sich neben Salz und Pfeffer auch Beifuß, Salbei und Majoran an. Als Beilagen zum Gänsebraten eignen sich hervorragend Knödel und Rotkohl. So ergibt sich eine besonders klassische Variante des Menüs. Doch es gibt auch viele andere Beilagen, die zu einem Gänsebraten sehr gut passen. Gebratene Pfifferlinge, Rosenkohl oder Speckbohnen passen ebenfalls hervorragend dazu und wer keine Knödel mag kann auch Rosmarinkartoffeln oder einfach Salzkartoffeln zum Gänsebraten reichen.